Warum wir an Purim Hamantaschen essen

Aktualisiert: Feb 8



Wir alle wissen, was Hamantaschen sind. Und wer es nicht weiss, dem sei verraten: es ist ein Gebäck in der Form eines kleinen Dreiecks, gefüllt meist mit Datteln, Mohn oder Konfitüre. Die Tradition der Hamantaschen geht auf einen jahrhundertealten aschkenasischen Brauch zurück, der Name auf den hinterhältigen Haman aus dem Buch Esther. Das Süssgebäck symbolisiert den Sieg des jüdischen Volkes über ihren Feind, die Perser.



Das jiddische Wort «Tash» heisst Tasche oder Sack und verweist auf die Taschen von Haman, die das Geld symbolisieren, das Haman dem persischen König Xerxes (Achaschverosch) geboten hat, um im Gegenzug die Juden zu vernichten. Der Plan ging schief und nun essen wir diese Hamantaschen oder wie es gemäss der Hebräischen Sprachakademie seit 1912 im gesprochenen Hebräisch heisst: «Osnei Haman», die Ohren des Haman.





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